Ex-Android-Nutzer bescheren Apple Milliardengewinn

Das iPhone ist immer noch das mit Abstand wichtigste Produkt für Apple: 48 Millionen Stück verkaufte der Konzern weltweit – darunter auch viele an ehemalige Android-Nutzer.

Zum ersten Mal war das neue iPhone 6s bereits zum weltweiten Verkaufsstart in China verfügbar. Dieser Schachzug hat die Verkäufe im Reich der Mitte quasi explodieren lassen und auch dazu beigetragen, dass Apple ein Umsatzplus von 22 Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres 2014 verbuchen konnte.

Mehr als 11,1 Milliarden US-Dollar (entspricht rund 10 Milliarden Euro) blieben in den letzten drei Monaten als Gewinn. Das entspricht knapp dem Umsatzergebnis, das alleine von China beigetragen wurde: 12,5 Milliarden nahm Apple dort ein.

In den nächsten drei Monaten – mit dem starken Weihnachtsgeschäft – muss Apple jetzt zeigen, ob sie dieses Ergebnis wiederholen können. Die Börse ist sich da nicht so sicher, denn China leidet momentan unter einer schwächelnden Wirtschaft und könnte schon bald als Umsatzgarant ausfallen.

Zudem war das neue Samsung Galaxy S6 im letzten Quartal noch nicht verfügbar und so konnte das iPhone quasi konkurrenzlos agieren.

International ist der Durchschnittspreis eines iPhone um fast 10% auf 670 US-Dollar gestiegen. Der Mac konnte ganz leicht zulegen, aber die iPad-Verkaufzahlen stürzten regelrecht ab: Fast 20% weniger Tablets als im Vorjahreszeitraum wanderten über den Ladentisch. Zum Umsatz der Apple-Watch schweigt sich das Unternehmen nach wie vor aus.

Dennoch ist Apple mit mehr als 205 Milliarden Dollar Vermögen sehr gut aufgestellt. Über diesem Vermögen schwebt allerdings das Damoklesschwert der Besteuerung, denn nur ein sehr kleiner Teil davon liegt in den USA. Für den Rest könnten fast 65 Milliarden Steuern fällig werden, wenn die Steuersparmodelle des Konzerns nicht mehr funktionieren.

(via Apple)

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